„Die Werkstatt – fit for work“: Hinführung zur Arbeitswelt


In der „Werkstatt“ werden Fertigkeiten vermittelt, die mit dem Handwerksberuf zusammenhängen. Dabei werden primär die handwerklichen Aspekte mit vollständigen Arbeitsabläufen in den Mittelpunkt gestellt. Dazu gehören der Umgang mit verschiedenen Materialien, mit Werkzeugen und deren Reinigung und Pflege, das Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, das Arbeiten im Freien und im Werkstattraum aber auch die Planung neuer Arbeiten.

Die Jugendlichen werden intensiv dazu angeleitet, spezielle Fähigkeiten zu entwickeln: Materialgefühl, Technikverständnis, planerisches Denken, Übersicht, Konzentration und Ruhe, Genauigkeit und Sorgfalt, soziale Verantwortung, Zusammengehörigkeit, körperliche Kraft und Ausdauer, Einsatzbereitschaft und Spaß am Arbeiten.

Mitarbeiter der Werkstatt wird man durch Bewerbung und Auswahl, wie im Berufsleben. Bewerben können sich SchülerInnen der Klasse 8. Sie arbeiten dann jede Woche einen ganzen Tag in der Werkstatt.

Werkstattleiter: Reinhard Harz

„Die Werkstatt“ ist aus dem Projekt „Handwerkstatt“ hervorgegangen.

Die „Handwerkstatt“ war Teil eines Arbeitsmarktprojekts des Landes Rheinland-Pfalz zur Förderung des Berufseinstiegs benachteiligter Jugendlicher aus Förderschulen und zur Qualifizierung von Künstler/innen und Handwerker/innen für den “Arbeitsmarkt Schule“. Jugendliche im Alter zwischen 13 – 16 Jahren wurden in der „Handwerkstatt“ unter Anleitung von handwerklich und künstlerisch qualifizierten Werkstattleitern und der Unterstützung ihrer Lehrkräfte an eine Berufsfähigkeit im Handwerksberuf herangeführt. Initiiert wurde die „Handwerkstatt“ durch den Verein Kultur und Arbeit e.V. Bad Mergentheim. Gefördert wurde die „Handwerkstatt“ vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz, dem Förderkreis der Wonnegauschule und der Globus Stiftung.